Impact Business – Definition, Ziele und Instrumente

Die Zukunft gehört dem Impact Business, also innovativen Geschäftsmodellen und Konzepten, die gezielt nachhaltig und langfristig ausgerichtet sind. Und nicht nur das. Sie müssen einen nachweislich positiven Einfluss, eine tatsächliche Wirkung auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt haben – Impact eben. Ziel des Impact Business ist es, den Wert, den eine bestimmte Aktion oder Entscheidung für das Unternehmen hat, zu quantifizieren und zu kommunizieren.

Im Zeitalter der Impact Economy denken Unternehmensverantwortliche die Herausforderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt radikal neu: Sie gestalten eine Wirtschaft, die nicht mehr auf Gewinnmaximierung ausgelegt ist, sondern auf Bestand und wertorientiertes Wirtschaften. Gewinn dient hauptsächlich dazu, das zu erreichen, was wirklich zählt: ein gutes Leben für die Menschen und die Umwelt. Als Ziel-Orientierung dienen die Sustainable Development Goals, die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.

Was bedeuten Energieeffizienzklassen für ESG?

Jede Person, die schonmal im Elektromarkt unterwegs war, kennt die ampelfarbigen Pfeile auf den Haushaltsgeräten. Typischerweise findet man diese Energie Label auf Waschmaschinen, Geschirrspülern, Fernsehern, Wäschetrocknern und anderen Elektrogeräten.

Energieeffizienzklassen sind eine Skala, die verwendet wird, um den Energieverbrauch und die Energieeffizienz von Geräten zu bewerten und zu kennzeichnen. Sie ermöglichen Verbrauchern, den Energieverbrauch verschiedener Produkte innerhalb derselben Kategorie zu vergleichen.

Stickstoffdioxid: ESG-Herausforderung und Auswirkungen

Die Rolle von Stickoxiden ist im Kontext von ESG für Unternehmen von erheblicher Bedeutung. Der Ausstoß von Stickoxiden tragt zur Luftverschmutzung bei und kann erhebliche Auswirkungen auf das Klima und Ökosysteme haben. Außerdem wird auch die soziale Komponente von ESG, da die Gesundheit von Menschen beeinträchtigt kann.

Immer mehr Stakeholder, darunter Investoren, Kunden und die Öffentlichkeit, erwarten, dass Unternehmen ihren ökologischen Fußabdruck minimieren und sich um nachhaltige Geschäftspraktiken bemühen. Unternehmen, die es versäumen, ihre Stickoxidemissionen zu kontrollieren, können daher mit Reputationsschäden, finanziellen Risiken und Governance-Herausforderungen konfrontiert werden. Für Unternehmen, die sich um eine starke ESG-Leistung bemühen, ist es daher von entscheidender Bedeutung, Strategien zur Reduzierung der Stickoxidemissionen zu implementieren.

Klimaneutralität: Definition und Bedeutung für Unternehmen

Klimaneutralität bezieht sich auf den Zustand, in dem im Netto keine klimaschädlichen Emissionen in die Atmosphäre freigesetzt werden. Es geht darum, den Ausstoß von Treibhausgasen zu minimieren und die verbleibenden Emissionen auszugleichen. Das geschieht entweder, indem erneuerbare Energien genutzt oder Kompensationsmaßnahmen ergriffen werden.

ESG in der Telekommunikationsbranche

Die vermeintlich „kleine“ Telekommunikationsbranche ist nicht zu unterschätzen: Mehr als 3.800 Telekommunikationsunternehmen beschäftigen in Deutschland über 130.000 Mitarbeitende und verbrauchen ca. 11 % des Stroms durch den Betrieb von Mobilfunk- und Festnetzinstallationen – Tendenz steigend. Zudem sind sie verantwortlich für ein enormes Müllaufkommen. Die Telekommunikationsbranche ist geprägt von komplexen technischen Strukturen und weit verzweigten Wertschöpfungsketten mit starker Lieferantenabhängigkeit. Welche Hebel können Unternehmen trotzdem ansetzen, um nachhaltiger zu wirtschaften?

Wie funktioniert der Emissionshandel?

Der Emissionshandel ist eine Idee, um Unternehmen dazu zu bringen, weniger Treibhausgase zu produzieren. Wenn Unternehmen ihre Grenzen für Emissionen unterschreiten, bekommen sie Geld als Belohnung. Wenn sie die Grenzen überschreiten, müssen sie Strafen zahlen. Dies entspricht dem sogenannten „Cap-and-Trade“-Prinzip.

Beim Emissionshandel wird eine Gesamtmenge an Emissionen festgelegt, die in einem bestimmten Zeitraum akzeptabel ist. Diese Menge wird in Emissionszertifikate aufgeteilt. Jedes Zertifikat repräsentiert eine bestimmte Menge an Emissionen, zum Beispiel eine Tonne CO2.

Nachhaltige Logistik – Geht das?

Es liegt auf der Hand, dass die von fossilen Treibstoffen dominierte Transport- und Logistikbranche in Sachen Nachhaltigkeit besonders gefordert ist. Zum einen muss sie permanent funktionierende Lieferketten sicherstellen.

Zum anderen soll sie sich angesichts wachsender Anforderungen durch Kundinnen und Kunden und den Wettbewerb klima-, umwelt- und sozialverträglich aufstellen: Warenströme und Informationsflüsse sollen effizient gestaltet und Ressourcen optimal genutzt werden. Wie kann dieser Spagat gelingen?

Der Aufsichtsrat – Welche Rolle spielt er in Bezug auf Mitarbeiterrechte?

Der Aufsichtsrat ist ein wesentliches Gremium in der Unternehmensführung. In Deutschland ist die Einrichtung eines solchen Gremiums gesetzlich vorgeschrieben für bestimmte Arten von Unternehmen, insbesondere Aktiengesellschaften (AG) und Kommanditgesellschaften auf Aktien (KGaA). Die genaue Verpflichtung zur Einrichtung hängt von der Unternehmensgröße, der Rechtsform und anderen Kriterien ab.

Das Mitbestimmungsgesetz legt zudem fest, dass in größeren Unternehmen ein paritätisch besetzter Aufsichtsrat eingerichtet werden muss, bei dem die Arbeitnehmervertreter die Hälfte der Sitze stellen. Die genauen gesetzlichen Anforderungen können je nach Unternehmensform und -größe variieren.

ESG in der Lebensmittelbranche

Die Lebensmittelbranche trägt per se eine hohe Verantwortung. Sie muss zuverlässig gesundheitlich unbedenkliche und qualitativ hochwertige Produkte liefern. Hinzu kommen wachsende Anforderungen in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit, weil die Erzeugung von Nahrungsmitteln fast ein Drittel der globalen Treibhausgasemissionen verursacht.

Gleichzeitig ist die Lebensmittelindustrie von den Auswirkungen des Klimawandels durch Extremwetterereignisse wie Dürren, Überschwemmungen und Stürme stark betroffen: Landwirt:innen produzieren weniger und Lieferketten werden unterbrochen. Wie gelingt angesichts dieser Gegebenheiten ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit?

Nachhaltige Chemie – ESG in der chemischen Industrie

Das Thema Nachhaltigkeit ist für die chemische Industrie nicht neu. Bereits 2013, zwei Jahre vor den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen, hat die Branche zwölf „Leitlinien zur Nachhaltigkeit für die chemische Industrie in Deutschland“ veröffentlicht. Mit zahlreichen Initiativen und Maßnahmen stellt sich die Branche den wachsenden Herausforderungen.

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